Forderungsmanagement & alternative Finanzierung

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Spezial-Finanzierer

Spezial-Finanzierer ist eine Webseite der atevis Aktiengesellschaft.

Folgende Themen die den deutschen Mittelstand betreffen: 

  • Gründen & Nachfolgen
    Wir unterstützen Sie bei Ihrer Existenzgründung sowie Unternehmensübernahmen und -beteiligungen. 

  • Erweitern & Festigen
    Investitionen, Betriebsmittel und individuelle Beratung - wir unterstützen Sie bei der Förderung Ires Unternehmens

  • Innovation
    Innovative Umeltverfahre, Forschung und Entwicklung in Ihrem Unternehmen sind kostspielig, wir unterstützen Sie bei der Suche bei nachhaltig engagierten Investoren. 

  • Kommunale und soziale Infrastruktur
    Wir unterstützen Investitionen kommunaler Unternehmen und gemeinnütziger Organisationen. 

Atevis bringt A und B zusammen . . . wir kennen den Markt!


Wenn es um die Finanzierung von Wareneineinkäufen geht spricht man von Einkaufsfinanzierung oder auch vom Finetrading. Hierbei handelt der Finetrader als Zwischenhändler zwischen  dem Lieferanten und Abnehmer und finanziert die Bestellung des Käufers vor.  Der Finetrader zahlt unter möglichst großer Skontonutzung an den Lieferanten und gewährt dem Käufer ein maximales Zahlungsziel von 120 Tagen.

Einkaufsfianzierung | Wareneinkaufsfinanzierung

Das Konzept

Die Wareneinkaufsfinanzierung bietet eine dauerhafte Alternative zu den bestehenden Kontokorrentrahmen oder eine Erweiterung der aktuell bestehenden Banklinien.

Gerade durch die enormen Veränderungen, die sich durch „Basel II + Basel III“ (neue internationale Eigenkapitalregeln für Banken) bei der Kreditvergabe der Banken ergeben, ist es für mittel-ständische Unternehmer wichtiger denn je, sich eine funktionierende Finanzierungsalternative aufzubauen.

Unternehmensfinanzierung im Umbruch

Darstellung eines alternativen Finanzierungsinstruments zur Finanzierung des Working Capital,

Die Finanzierung des deutschen Mittelstandes ist ein in den letzten Jahren an Brisanz stetig wachsendes Thema. Feststellen lässt sich heute, dass sich die Anforderungen an die zu finanzierenden Unternehmen in den letzten Jahren erhöht haben und sich mit Sicherheit in den nächsten Jahren weiterhin erhöhen werden.

Die gute Bonität eines Unternehmens muss zukünftig bei der Planung eines erfolgreichen Unternehmenskonzeptes einen noch höheren Stellenwert einnehmen, als dies in der Vergangenheit schon der Fall war. 

. . . auch Finetradiung genannt

So sollte auf eine 

  • hohe Eigenkapitalquote, einen
  • hohen Kapitalrückfluss, einer guten
  • Gesamtkapitalrentabilität und guten
  • Liquiditätskennzahlen Wert gelegt werden.

Weiterhin erscheint es für viele deutsche Unternehmen ratsam, sich bezüglich ihrer Finanzierung neu zu orientieren und dem internationalen Trend zu folgen, alternative Finanzierungsinstrumente (z.B. Factoring) zu prüfen und in Anspruch zu nehmen.

Gefragt sind pragmatische Lösungen. Finanzierungen, die kurzfristig verfügbar sind und die schnell über die akuten Liquiditätsengpässe hinweg helfen.

Den Wareneinkauf finanzieren

Um den Wareneinkauf zu finanzieren, bedient sich eine Vielzahl von Unternehmen den bei Lieferanten so unbeliebten Lieferantenkrediten. Diese führen jedoch bei den Lieferanten bei häufiger Inanspruchnahme zu Liquiditätsengpässen, wie auch bei den einkaufenden Unternehmen zu einer schlechten Verhandlungsposition bezüglich den Konditionen des Wareneinkaufes. 

Wareneinkaufsfinanzierung als Alternative

  • Wareneinkaufsfinanzierung bedeutet die Übernahme des Produkteinkaufs durch den Einkaufsfinanzierer für Ihre Kunden, die Warenabnehmer sind.
  • Der Warenabnehmer sucht sich dabei sein gewünschtes Produkt beim Lieferanten aus.
  • Der Einkaufsfinanzierer wird informiert und bestellt das Produkt beim Lieferanten.
  • Sie veräußert das Produkt an den Abnehmer und bezahlt den Lieferanten unverzüglich nach Rechnungsstellung unter Inanspruchnahme des Skontos.
  • Der Einkaufsfinanzierer übersendet eine Rechnung an den Abnehmer mit einem Zahlungsziel von bis zu 4 Monaten.

Kosten?

Die Anbieter haben i.d.R. ein flexibles Gebührensystem, das heißt, dass die Stundungsgebühren für die Verlängerungszeiträume für den jeweiligen Kunden gesondert ermittelt werden. Je nach Bonität und Umsatzvolumen sind die Gebühren für die 3 Stundungszeiträume, wie nachfolgend dargestellt, gestaffelt:

Beispiel einer Kalkulation:

  • vom 01.          bis   30. Tag, keine Gebühr
  • vom 31.          bis   60. Tag, 0,50 % bis 1,25 %
  • vom 61.          bis   90. Tag, 0,75 % bis 1,50 %
  • vom 91.          bis 120. Tag, 1,00 % bis 1,75 %

Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist, dass die Rechnung innerhalb der Gebührenzeiträume flexibel zurückgezahlt werden kann. Das bedeutet, die Gebühren berechnen sich auf die tatsächlich in Anspruch genommenen Verlängerungstage. Dies ermöglicht die Liquidität des Unternehmens optimal zu steuern und die Verbindlichkeiten gegenüber dem Einkaufsfinanzierer an dem für das Unternehmen optimalen Zeitpunkt zurückführen.

Erfolgskomponenten bei der Wareneinkaufsfinanzierung beim Abnehmer und beim Lieferanten

Erfolgskomponenten beim Abnehmer (Kunde):

  • Die Abnehmer erhalten einen Zahlungsaufschub von bis zu 4 Monaten. 
  • Die Unternehmen können den Betrag flexibel bezahlen.
  • Eine Zinszahlung muss nur für wirklich in Anspruch genommenen
    Zahlungsaufschübe erfolgen.
  • Neue Einkaufsfinanzierungsgeschäfte  sind bis maximal 12 Mal im Jahr möglich.
  • Durch Einkaufsfinanzierung wird die Verhandlungsposition des Abnehmers gegenüber seinen Lieferanten verbessert.
  • Schonung bestehender Kreditlinien und Sicherheiten bei der Hausbank.
  • Darüber hinaus kann sich bei Einkaufsfinanzierung, je nach Zielsetzung des Abnehmers, ein zusätzlicher Vorteil gegenüber anderen Finanzierungsinstrumenten ergeben.

Erfolgskomponenten beim Lieferanten:

  • Bei der Durchführung von einer Einkaufsfinanzierung treten keine Zahlungsver-zögerungen mehr beim Abnehmer auf. Der Lieferant erhält sofort nach der Lieferung sein Geld.
  • Damit besteht auch kein Risiko eines Forderungsausfalls mehr.
  • Mahnverfahren und Rechtsverfolgungskosten entfallen damit ebenfalls.
  • Dadurch verbessert sich die Liquidität beim Lieferanten. Aus diesem Grunde kann der bisherige Kontokorrentkredit geschont oder auf den tatsächlichen Bedarf zurück gefahren werden. 
  • Dadurch verbessert sich das Rating des Unternehmens. Dies führt wiederum dazu, dass er leichter insbesondere langfristige Kredite von seiner/n Bank/en für wichtige Investitionsentscheidung erhalten kann.  

Weitere Informationen zu Anbieter von Einkaufsfinanzierung | Finetrading im deutschsprachigen Raum finden Sie auf www.einkaufsfinanzierer.info

Wenn größere Aufträge finanziert werden sollen, weil zwischen Materialeinkauf, Beschaffung, Produktion, Lieferung bis zum tatsächlichen Zahlungseingang des Kunden längere Zeiträume liegen, greifen Firmen auf Vorfinanzierer zurück, die auch als Auftragsfinanzierer bezeichnet werden.
Damit werden mögliche Liquiditätsengpässe verhindert und der Lieferant kann auch größere Aufträge annehmen ohne zusätzliche Bankkredite in Anspruch zu nehmen.

Auftragsfinanzierung

Grundvoraussetzung für eine bankenunabhängige Auftragsfinanzierung ist, dass Sie folgende Fragen mit abhaken können.  

 Jahresumsatz mehr als 5 Mio. Euro                         
 Positive Geschäfts- und Ergebnisentwicklung           
 Etablierte Lieferanten- und Kundenstruktur              
 Konkreter Geschäftskunden-Auftrag als Grundlage der Finanzierung vorhanden                                     
 Auftragsvolumen größer als 100.000 Euro                
 Finanzierungsbedarf bis 70% der Auftragshöhe         
 Finanzierungslaufzeit zwischen 1 und 6 Monaten

Fragen und Antworten 

Im Nachfolgenden werden die häufigsten Fragen im Zusammenhang mit einer Auftragsfinanzierung beantwortet. HRP möchten betonen, dass die Finanzierungskriterien als eine Art „Leitplanke“ zu verstehen sind, innerhalb derer sich Finanzierungen grundsätzlich realisieren und darstellen lassen.

Jede Auftragsfinanzierung ist jedoch individuell und macht die Entscheidung vom jeweiligen Unternehmen und des zu finanzierenden Auftrages  abhängig und möglich.

Welche Finanzierung wird ermöglicht?
Die Auftragsfinanzierung ermöglicht die Vorfinanzierung von Geschäftskunden-Aufträgen (B2B) für  mittelständische Unternehmen.

Welche Unternehmensmerkmale weisen die Kunden einer Auftragsfinanzierung auf?
Die Kunden Auftragsfinanzierung erzielen einen Umsatz von mehr als 5 Mio. Euro mit wachsender Tendenz. Der zu finanzierende Auftrag gehört zum Kerngeschäft des Unternehmens und die Produkte sind markterprobt und technisch ausgereift. Der  Herstellungs- und Absatzprozess ist  mit Vorlieferanten,  Fremdleistungen und Kunden bereits aus vorherigen Aufträgen eingespielt. Das Unternehmen wächst und weist keine strukturellen Probleme (Umsatzrückgang, gekündigte Bankkredite etc.) auf.

Werden bestimmte Branchen von einer Finanzierung ausgeschlossen?
Die Auftragsfinanzierung richtet sich nicht an Unternehmen, die in den Sektoren Bau, Forschung & Entwicklung, Prototypenbau oder in der Herstellung/Vertrieb leicht verderblicher Ware (Obst, Fleisch etc.)  und in der Rüstungsindustrie tätig sind.

Was ist die Grundvoraussetzung für eine Finanzierung?
Die Basis der Finanzierung bildet der konkrete Geschäftskunden-Auftrag (B2B)  und die positiv abgeschlossene Bonitätsprüfung des Unternehmens.

Welche Unterlagen werden vom Auftragsfinanzierer bei einer Finanzierungsanfrage benötigt?
Zur Bonitätsbewertung werden die Unterlagen benötigt, die jedes kaufmännisch ordentlich geführte Unternehmen zeitnah verfügbar hat  (Jahresabschlüsse, akt. BWA, Offene Posten-Listen, Auftragseingang,  Liquiditätsplanung).

Wie lange dauert die Beantragungsdauer bzw. Auszahlung der Finanzierung?
Das Geschäftsmodell der Auftragsfinanzierung ist auf mittelständische Unternehmen ausgerichtet, die ihrerseits auf Kundenanfragen zeitlich schnell und flexibel reagieren müssen.  Aus diesem Grund ist eine Umsetzung  der Finanzierung  in weniger als 3 Wochen möglich und angestrebt. 

Von welchen Unternehmen wird die Auftragsfinanzierung eingesetzt?
Erfolgreich wachsende Unternehmen können vor der Herausforderung stehen, die die zeitliche Verfügbarkeit der Liquidität mit sich bringt. Im Spannungsfeld zwischen Materialeinkauf, Produktion, Lieferung und Zahlungsziel des Kunden kann ein zeitlicher Liquiditätsengpass entstehen. In diesen Fällen kann das Unternehmen durch den Einsatz der Auftragsfinanzierung Kunden binden, zusätzliche Aufträge annehmen und den Umsatz und Gewinn steigern.  

Welcher Vertrag wird zur Finanzierung abgeschlossen?
Das rechtliche Konstrukt der Finanzierung bildet eine Inhaber-Schuldverschreibung des Unternehmens. Die Inhaber-Schuldverschreibung ist ein Wertpapier  und wird in der Bilanz des Unternehmens unter den sonstigen Verbindlichkeiten verbucht.

Müssen Sicherheiten geleistet werden?
Dies ist vom Einzelfall abhängig. Grundsätzlich wirkt sich die Stellung von Sicherheiten positiv auf die Finanzierungsentscheidung des Auftragsfinanzierers aus.

Welche Laufzeiten können vereinbart werden?
Die Finanzierungslaufzeit ist individuell  auf den zugrunde liegenden Auftrag abgestimmt und beträgt insgesamt maximal 6 Monate. Es können auch sich bereits in der Produktion/Handel befindliche Aufträge finanziert werden.

Was passiert wenn der Auftrag bzw. Zahlungseingang des Kunden sich verzögert?
Beim Festlegen der Finanzierungslaufzeit sollte ein ausreichender Zeitraum, der auftragsbezogene Verzögerungen in der Abwicklung berücksichtigt, mit einkalkuliert werden. Nach Fälligkeit der Finanzierung ist der Auftragsfinanzierer ein mit allen Rechten ausgestatteter Gläubiger des Unternehmens.

Welche Pflichten hat das Unternehmen während der Finanzierungslaufzeit?
Während der Finanzierungslaufzeit informiert das Unternehmen über den Fortschritt des Auftrages und über die Entwicklung des monatlichen Gesamtergebnisses (BWA).

Was ist der Unterschied zum Factoring?
Beim Factoring hat das Unternehmen die Leistung bereits erbracht und die Rechnung an den Kunden gestellt.  Danach überweist die Factoringgesellschaft den Kaufpreis an das Unternehmen.

Die Auftragsfinanzierung setzt zeitlich vor dem Factoring ein. Bereits bei Vertragsabschluss ist die Auszahlung des Kapitals möglich. Somit kann das Unternehmen die Mittel für die laufende Finanzierung des Auftrages (z.B. Materialeinkauf, Fremdleistungen etc.) flexibel verwenden.

Zum Weiteren ist die Factoringlösung eine auf Dauer ausgelegte Geschäftsbeziehung mit allen Rechten und Pflichten des Unternehmens und der damit einhergehenden dauerhaften Kostenbelastung. 

Die Auftragsfinanzierung ist eine punktuell einsetzbare Variante der Unternehmensfinanzierung ohne dauerhafte Auswirkungen auf den laufenden Geschäftsbetrieb.

Ist eine Kombination von Auftragsfinanzierung und Factoring möglich?
Selbstverständlich ist diese Kombination möglich. Bei der Wahl der Finanzierungslaufzeit wird die Zahlung durch die Factoringgesellschaft berücksichtigt und darauf abgestimmt.

Welche Finanzierungskosten entstehen für das Unternehmen?
Die Kosten der Finanzierung setzen sich aus einem

  • Disagio i.H.v. X% und einem bonitätsabhängigem
  • Zins zwischen X-Y% p.a. zusammen. 

Mit dem vom Auftragsfinanzierer zur Verfügung gestellten Kapital kann z.B. die Skontoziehung bei Materialeinkäufen realisiert werden, was eine merkliche Kostenreduktion darstellt.

Kann die Finanzierung vorzeitig zurückgezahlt werden?
Ja, die vorzeitige Rückzahlung der Finanzierung ist jederzeit möglich. In diesem Fall wird der bonitätsabhängige Zins nur für die tatsächlich in Anspruch genommene Finanzierungslaufzeit berechnet.

Welche Faktoren spielen bei der Abwägung der Auftragsfinanzierungskosten eine Rolle?
Bei der Entscheidung über den Einsatz der Auftragsfinanzierung sollte der Unternehmer  sich folgende Fragen beantworten:

  • Wie hoch ist die Gewinnmarge vor Abschreibungen und Zinsen für den zu finanzierenden Auftrag?
  • Wie viel Prozent dieses Auftrages  soll durch den Auftragsfinanzierer finanziert werden  und wie hoch wird dadurch  der Gesamtgewinn belastet?
  • Wie viel Skonto/Rabatt beim z.B. Materialeinkauf kann ich durch Auftragsfinanzierung erzielen?
  • Welche positiven Signale werden durch Vorkasse/Skontoziehung bei Lieferanten gesetzt?
  • Werden durch zusätzliche Liquidität neue Möglichkeiten der Bankenfinanzierung eröffnet? 
  • Wie positiv wirkt sich die zusätzliche Kapitalausstattung auf die Kundenbeziehung aus?
  • Wird  etwaigen unangenehmen Liquiditätsengpässen vorgebeugt?
  • Welche Alternativen gibt es, die punktuell und flexibel eingesetzt werden können?

Mit der Auftragsfinanzierung hat das Unternehmen die Möglichkeit, die Herausforderungen der zeitlichen Verfügbarkeit von Liquidität zu meistern und zusätzlichen Umsatz und Gewinn zu erwirtschaften.

Wenn es um die Finanzierung von Forderungen aus Warenlieferungen oder Dienstleistungen geht, spricht man vom Factoring oder auch Forderungsankauf.

Hierbei kauft ein Factor die laufenden revolvierenden Forderungen eines Lieferanten gegenüber seinen Kunden au und bevorschusst diese mit einer Quote von 80% bis 100%.
Bei Übernahme des Ausfallrisikos (Delkredere) spricht man von echtem Factoring ansonsten handelt es sich um unechtes Factoring.

Sie wollen im Vorfeld die Kosten für Factoring unverbindlich und anonym mit den Daten ihres Unternehmens einmal kurz durchrechnen, dann sie auf Factoringrecher der atevis Aktiengesellschaft genau richtig.

Factoring | Vorteile - Nachteile

die Factoring Vorteile sind . .  .

  • größeren finanziellen Spielräumen durch mehr Liquidität
  • Planungssicherheit im Hinblick auf verfügbares Kapital und Erlösentwicklung
  • verbesserter Bilanzstruktur
  • der Möglichkeit, höhere Skonti und Rabatte zu nutzen
  • der Entlastung der Buchhaltung durch die Übernahme des Debitorenmanagements
  • verbessertem Zahlungsverhalten der Debitoren
  • einer professionellen Risikobewertung Ihrer Kunden
  • einer Minimierung des Debitorenrisikos

Mangelnde Liquidität führt über kurz oder lang zum finanziellen Aus.

Der Factor kauft gewerbliche Forderungen nach vorheriger Prüfung an und hilft dem Unternehmen dadurch zu sofort verfügbarem Kapital. In der Regel überweisen die Factoringgesellschaften den vereinbarten Anteil für die angekauften Forderungen innerhalb weniger Tage.

Ein Unternehmer muss handeln können. Eine hohe Kapitalbindung blockiert seine strategischen Gestaltungsmöglichkeiten. Mit Factoring verschaff sich das Unternehmen die notwendigen Spielräume für Umsatzwachstum, ohne bestehende Finanzierungsrahmen auf der Bank zu blockieren.

So kann eine Firma aufgrund schneller oder sofortiger Zahlung Kosten senken, da sie Skonto, Rabatte oder günstigere Einkaufskonditionen erhält. Umgekehrt kann sie nun ihrerseits Lieferanten und guten Stammkunden durch längere Zahlungsziele entgegenkommen.

Ein weiterer Vorteil von Factoring ist die Entlastung der Unternehmensbilanz und die Erhöhung der Eigenkapitalquote. Der Grund: Die Forderungen wurden an den Factor abgetreten und tauchen somit nicht mehr als Außenstände in der Bilanz auf. Gleichzeitig ist dem Unternehmen frisches Kapital zugeflossen, mit dem es z.B. Bankverbindlichkeiten ausgleichen konnte. Unternehmen mit einer höheren Eigenkapitaldecke haben eine bessere Position den Banken gegenüber und erhalten daher eher Betriebs-mittel, die das Unternehmen für Investitionen und Expansion nutzen kann.

Außenstände schränken nicht nur das unternehmerische Handeln ein, sie stellen ein permanentes und unkalkulierbares finanzielles Risiko dar. Mit der Folge, dass der Lieferant auf seinen Forderungen sitzen bleibt. Beim sog. echten Factoring ist der Factoring-Kunde einhundertprozentig gegen die Nichtzahlung geschützt, da der Factor mit den Forderungen das vollständige Ausfallrisiko übernehmen.

Factoring-Nachteil ist sicherlich der, dass Factoring nicht zum Nullttarif von den Factoringanbietern angeboten wird.

Hier geht es zu unserem Factoringrechner. Dort können Sie sich mit den Zahlen ihres Unternehmens eine erste Einschätzung hinsichtlich der Kosten

Factoringverfahren | offen - still

Im Folgenden werden die Unterschiede zwischen stillem Factoring und offenem Factoring erläutert.

Stilles Factoring und offenes Factoring unterscheiden sich in der Art der Forderungsabtretung.

Stilles Factoring steht dafür, dass die Forderungsabtretung nicht nach außen gegenüber den Schuldnern hin bekannt gemacht wird, wohingegen in der Variante „offenes Factoring“ gegenüber allen Kunden der Forderungsverkauf erklärt wird.

Stilles Factoring

Da der Schuldner bei stillem Factoring nicht über den Forderungsverkauf informiert wird, ist auf der Rechnung auch nicht ersichtlich, dass ein Verkauf der Forderung stattgefunden hat.
Offenes Factoring

Offenes Factoring bedeutet, dass der Debitor über die Abtretung der Forderung in Kenntnis gesetzt wird. Zunächst müssen alle Kunden über den Forderungsverkauf informiert werden. Auf der Rechnung befindet sich nun nicht mehr die eigene Kontonummer, sondern die der Factoringgesellschaft. 

Handwerker Factoring | VOB Factoring 

Für wen ist Handwerker Factoring | VOB Factoring geeignet:

  • Handwerksbetriebe (Baunebengewerbe) mit einem Jahresumsatz von 100.000 € bis 2.500.000 €.
  • Factoring für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber (keine Bauträger!)

Zielgruppe:

  • Dachdeckereien, Metallbau, Sanitär und ähnliche Baunehengewerbe

Nicht für Bauhauptgewerbe, Bauträger möglich / - als Auftraggeber nach Absprache

Wichtige Eckdaten:

  • Mindestumsatz p.a. 100.000 €
  • Private Debitoren möglich
  • Höchstumsatz p.a. bei Antragstellung 2.500.000 €
  • Index Creditreform besser als 285
  • Gute bis mittlere Bonität ist Voraussetzung, keine bestehenden Negativmerkmale
  • Positives Betriebsergebnis
  • Auszahlung bis 100% bei 30 Tagen Zahlungsziel (abzügl. VOB  Depotzahlung) möglich
  • 60 Tage Zahlungsziel möglich - nur auf Anfrage
  • Von den ersten Auszahlungen wird ein Sonderdepot angespart

Wenn Sie die Gebühren für Factoring im Vorfeld für Ihr Unternehmen kalkulieren wollen, dann gehen Sie bitte zu unserem Factoringrechner - www.factoringrechner.de 
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite - www.factoring-marktplatz.de 


Eigenkapital ist in der Betriebswirtschaftslehre Kapital, das einer juristischen Person (Unternehmen oder Gebietskörperschaft) von ihren Gesellschaftern unbefristet und nicht rückzahlbar zur Verfügung gestellt wird oder aus der Selbstfinanzierung stammt.

Rechnerisch ist es die Differenz von Vermögen und Schulden, also mit dem Reinvermögen identisch.

Im Gegensatz zu allen übrigen Positionen einer Bilanz ist das Eigenkapital nicht direkt messbar, sondern eine rechnerische Restgröße. Gegensatz ist das Fremdkapital.

Zum Eigenkapital gehören die finanziellen Rücklagen und – je nach Rechtsform – das Grund- bzw. Stammkapital Ihres Unternehmens sowie der Bilanzgewinn und Ihr persönliches Vermögen.

Darüber hinaus gehören zum Eigenkapital auch Gegenstände (Maschinen, Anlagen, Fuhrpark usw.), die Ihrem Unternehmen unbegrenzt zur Verfügung stehen. Der Anteil des unternehmerischen Eigenkapitals am Gesamtkapital sollte möglichst nicht unter 20 Prozent liegen, eher darüber.

Bedeutung von Eigenkapital

  • Sicherheit: Eigenkapital verringert die Gefahr von Liquiditätsproblemen.
  • Unabhängigkeit: Nur wer über ausreichendes Eigenkapital verfügt, kann auch schnell und flexibel auf erneuten Finanzierungsbedarf (z.B. Investitionen bei Marktänderungen) reagieren.
  • Vertrauen: Das eingesetzte Eigenkapital gilt für Banken und Sparkassen als Messlatte für die Ernsthaftigkeit eines Vorhabens.

Eigenkapitalquellen

Neben den tatsächlichen eigenen Mitteln, die Sie als Gründer oder Unternehmer aufbringen, gibt es auch Eigenkapital, das von Dritten zur Verfügung gestellt wird. Es handelt sich dabei zwar um geliehenes Geld, das Sie zurückzahlen müssen, allerdings wird es rein "bilanztechnisch" nicht als Fremdkapital, sondern als Eigenkapital behandelt. Ein wichtiger Vorteil dabei ist: Es erleichtert Ihnen die weitere Kreditaufnahme.

ERP-Kapital

Die Bundesregierung weiß um die Bedeutung des Eigenkapitals. Darum bietet sie Existenzgründern und jungen Unternehmen die Möglichkeit, mit Mitteln aus dem Förderprogramm "ERP-Kapital für Gründung" ihr Vorhaben zu realisieren.

Partner: Eigenkapital und Know-how

Eigenkapital kann auch durch Geschäftspartner ins Unternehmen fließen. Darüber hinaus bringen diese auch zusätzliches Know-how und tatkräftige Unterstützung mit ins Unternehmen ein. Bei der Vermittlung von kapitalkräftigen Partnern helfen z.B. der Innovation-Market und das Eigenkapitalforum der Deutsche Börse AG und KfW oder das Business Angels Network Deutschland.

Beteiligungskapital

Ähnlich verhält es sich mit Beteiligungskapital. Es handelt sich um Eigenkapital, das dem Unternehmen von öffentlichen oder privaten Beteiligungsgesellschaften (Venture Capital Gesellschaften) zur Verfügung gestellt wird; und zwar in Form von Einlagen als Stamm- oder Grundkapital, aber auch als eine stille Beteiligung am Unternehmen.

Weitere Informationen zu Eigenkapital finden auf der atevis-Webseite www.eigenkapital-marktplatz.de 


Weitere bankenunabhängige atevis-Lösungen für mittelständische Unternehmen im deutschsprachigen Raum: 

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Hier der  zu den Atevis Analysebögen im -Format.

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Die atevis Aktiengesellschaft ist das führende Internetportal im deutschsprachigen Raum zu Forderungsmanagement & alternative Finanzierung im BtoB-Bereich und seit dem Jahre 2000 online.

Die atevis Aktiengesellschaft betreibt eine Vielzahl von Webseiten zu den Themen Kreditversicherung, Factoring, Einkaufsfinanzierung, Auftragsfinanzierung und Beteiligungskapital und hat über alle Seiten pro Monat eine Vielzahl von Webbersuchern und Seitenabrufen und ist somit ein idealer Partner für Ihre Finanzdienstleistungsprodukte. 

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